Labor

Im praxiseigenen Labor und in Kooperation mit der Laborgemeinschaft EG Nord wird das gesamte Spektrum an Urin- und Blutuntersuchungen auf höchstem Niveau angeboten.

Für eine Blutuntersuchung in der Urologie Metropolitan brauchen Sie in der Regel nicht nüchtern zu sein; bei Ausnahmen machen wir Sie darauf aufmerksam.

Urinuntersuchungen werden weitestgehend im praxiseigenen Labor durchgeführt. Von Vorteil wäre es, wenn Sie den ersten Morgenurin in einem sterilen Gefäß aus der Apotheke (Uribox) mitbringen.

Folgende Untersuchungen werden u.a. in der Urologie Metropolitan Barsbüttel angeboten:

  • Hormonbestimmungen

  • Tumormarkerdiagnostik und PSA- Bestimmungen

  • Urinuntersuchungen (Mikroskopie, Teststreifen, Mikrobiologie)

  • Harnröhren- und Vaginalabstriche (Urethral and vaginal smears) mittels PCR, HPV Detektion.

  • Antikörpernachweis

  • Sammelurinuntersuchung bei wiederkehrenden Harnsteinen und zur Bestimmung der Nierenfunktion.

  • Immunologische Urin- und Stuhltests (nicht invasive Diagnostik zur Detektion vom Darm- und Harnblasenkrebs). 

PSA (Prostata spezifisches Antigen)

Der PSA ist ein Eiweißmolekül, das von der Prostata produziert wird. Im Serum hat sich die Bestimmung des Gesamt- PSA (t-PSA) sowie seine freie Form (f-PSA) für die Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Prostatakarzinom etabliert.

Der PSA ist prostataspezifisch. Anders formuliert, dieses Eiweiß wird weitestgehend nur von der Prostata sezerniert. Auf der anderen Seite bedeutet die PSA- Werterhöhung nicht zwangsläufig ein Prostatakarzinom. Auch andere Erkrankungen/Veränderungen können eine PSA- Elevation hervorrufen. Darunter eine gutartige Prostatavergrößerung, eine Prostataentzündung oder einfach nur eine Prostatamanipulation sei es im Rahmen der Untersuchung, der medikamentösen Therapie mit 5α- Reduktaseinhibitoren, beim Fahrradfahren, oder auch als Folge eines kürzlich stattgehabten Geschlechtsverkehrs. Die Urinretention (Harnverhalt) ist ein weiterer Einflussfaktor.

Um die Spezifität dieses wichtigen Tumormarkers für die Früherkennung zu steigern, haben sich einige klinische Algorithmen etabliert, die die PSA- Dynamik berücksichtigen. Hierzu zählen die PSA- Anstiegsgeschwindigkeit, die PSA- Verdopplungszeit und/oder die PSA- Dichte. So auch die Messung des freien PSA- Anteils.

Ferner ist zu berücksichtigen, dass die PSA- Messung methodenabhängig zu verschiedenen Ergebnissen führt. Daher ist es ratsam, die Messungen nur mit demselben Assay mit Bezug auf denselben Referenzstandard bestimmen zu lassen. Ihr Urologe ist hierfür der richtige Ansprechpartner.

Vitamin D

Neue Studien haben gezeigt, dass Vitamin D als ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des allgemeinen Gesundheitsstaus gilt.

Vitamin D spielt nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung und der Muskelfunktion. Dieses Sonnenscheinvitamin ist genau genommen kein Vitamin, sondern ein Prohormon, das in mehr als 30 Geweben und Organen hunderte von Genen aktiviert.

Jüngste Studien liefern gute Hinweise, dass  die Verbesserung des Vitamin-D-Status oder mehr Sonnenexposition das Risiko für Multiple Sklerose, Typ-1/II-Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Alzheimer, Depression, tödliche Krebserkrankungen wie Darmkrebs, Prostatakarzinom und Brustkrebs sowie Autoimmunerkrankungen reduziert.

Es existieren zwei Formen von Vitamin D:  Vitamin D2 (Ergocalciferol), das in kleinen Mengen über die Nahrung (Pilze und Gemüse)  zugeführt wird und Vitamin D3 (Cholecalciferol), das in der Haut unter der UV-Strahlung der Sonne gebildet wird. Vitamin D3 ist auch in fettem Fisch (Lachs, Hering und Makrele) enthalten, die ein- bis zweimal pro Woche verzehrt werden sollen.

Es ist dabei zu beachten, dass über die Nahrung alleine eine ausreichende Vitamin D-Versorgung kaum möglich ist. Im Alter wird die notwendige Versorgung durch die Sonnenexposition nicht abgedeckt.

Einer repräsentativen Untersuchung des Robert-Koch-Institutes (RKI) und des Max-Rubner-Instituts zur Folge, besteht bei 30% der Erwachsenen in Deutschland im Jahresdurchschnitt ein Vitamin D-Mangel. Diese Rate steigt im Winter bis auf 52% an. Bei 96% aller geriatrischen Patienten lag die Messung unter 30 ng/ml 25-OH Vitamin D; bei 67%  konnte ein ausgeprägter Mangel < 10 ng/ml gezeigt werden.

Weiter Fachinformationen findeN Sie unter diesem Link

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