Operationen

Die Sterilisation beim Mann ist ein kleiner ambulanter Eingriff, der mit einem Pearl- Index von 0,1 die sicherste Verhütungsmethode darstellt. Mit mehreren Hundert Eingriffen ist Dr. Jundi ist ein Vasektomie- Experte und ein Mitglied im gleichnamigen Portal.

Wie sicher ist die
Vasektomie?

Indikation

Vorteile der
Vasektomie

Vor dem Eingriff
ist die Beratung

Wie wird die
Vasektomie
durchgeführt?

Wie lange dauert

die Vasektomie?

Nach dem Eingriff

Vasektomie Hamburg

Langzeitfolgen nach
Vasektomie

FAQ - Häufig gestellte
Fragen

Vasektomie, auch Sterilisation beim Mann genannt

Wir stehen Patienten aus ganz Stormarn und Hamburg gerne zur Verfügung. Unsere Praxis ist 5 Fahrminuten von der Autobahn A1 (Autobahnkreuz Hamburg-Ost) entfernt. Aus Hamburg Jenfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Billstedt sind wir in wenigen Minuten erreichbar. Ausreichend Parkplätze stehen vor der Haustür zur Verfügung.

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Zu der Frage, wie oft kommt es trotz Vasektomie zu einer ungewollten Schwangerschaft, liefert der wissenschaftlich validierte Pearl-Index eine genaue Antwort.

Mit einem Pearl-Index von 0,1 gehört die Vasektomie (Sterilisation des Mannes) zu den sichersten Verhütungsmethoden der Kontrazeption (Schutz vor ungewollten Schwangerschaften).

Der Pearl-Index gibt die Anzahl ungewollter Schwangerschaften pro 100 Fälle an und spiegelt somit die Sicherheit der jeweiligen Verhütungsmethode wieder.

In der folgenden Tabelle finden Sie den Perl- Index für einige ausgewählte Verhütungsmethoden:

  • Antibabypille (0,1 bis 0,9)

  • Mini-Pille (0,5 bis 3)

  • Sterilisation bei der Frau = Tubenligatur (0,2 bis 0,3)

  • Die Verwendung eines Kondoms ( Pearl-Index von 2 bis 12)

  • Coitus interruptus = der Geschlechtsverkehr wird vor der Ejakulation unterbrochen (4 bis 30)

  • Keine Verhütung (35 bis 85)

Der Eingriff kommt für Männer ab dem 30. Lebensjahr in Frage, die eine Familie gegründet haben sowie eine abgeschlossene Familienplanung anstreben. Juristisch gesehen kann sich jedoch jeder einwilligungsfähiger, mündiger Mann zur Vasektomie entschleiden.

Folgende Beweggründe können eine Rolle spielen:

  • Abgeschlossene Familienplanung

  • Verhütung aus genetischen Gründen

  • Die Lebenspartnerin kann die Antibabypille nicht vertragen

  • Gesundheitliche Gründe

Es ist dabei zu bedenken, dass die Entscheidung zur Sterilisation endgültig sein soll. Sie soll nicht unter Zwang oder als Kompromisslösung gefällt werden. Ein späteres Rückgängigmachen der Vasektomie (Vaso-Vasostomie) ist technisch zwar möglich, die Erfolgsraten sind aber abhängig vom zeitlichen Intervall zur Vasektomie (mehr oder weniger als 5 Jahre) und durch die Bildung von Spermienantikörpern limitiert. Zudem ist die Refertilisierung (mikrochirurgische Wiederherstellung der Fruchtbarkeit)  technisch aufwendig und kostenintensiv.

Sollte im weiteren Verlauf durch veränderte Lebensumstände der Wunsch geäußert werden, doch Kinder zu bekommen, kann unabhängig von der Erfolgsrate der Refertilisierung eine Spermienaspiration aus dem Nebenhoden und/oder dem Hodenparenchym erfolgen und somit eine künstliche Befruchtung eingeleitet werden.

Des Weiteren ist in diesem Zusammenhang die Methode der Kryokonservierung (Einfrieren von Spermien) vor dem Eingriff zu erwähnen.

Die Durchtrennung der Samenleiter beim Mann ist relativ simpel und kann in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt werden. Eine Sterilisation (Tubenligatur) bei der Frau ist demgegenüber deutlich aufwendiger und kann nur in Vollnarkose erfolgen.

Dementsprechend sind die Kosten günstiger und besser kalkulierbar.

Die Vasektomie hat beim Mann keinen negativen Einfluss auf die Männlichkeit oder auf die Potenz. Auch die sexuelle Lust (Libido) bleibt unverändert. Der Hoden mit seiner endokrinen (Hormonbildung) und exokrinen Funktion (Samenbildung) bleibt intakt. Bei dem Eingriff werden lediglich die Samenleiter an einer geeigneten Stelle durchtrennt, die den Weitertransport der Samenzellen verhindert.

Auch die Menge und Aussehen des Ejakulates bleiben fast unverändert. Der Anteil an Spermien beim Samenerguss ist mit ca. 5 Prozent gering; der Rest ist Samenflüssigkeit, die von der Prostata und von den Samenblasen produziert wird.

Die Empfängnisverhütung beim Mann ist darüber hinaus für Paare geeignet, die ihre Sexualität frei, ohne die Verwendung eines Kondoms, erleben möchten und ohne Sorge, ob der richtigen Einnahme der Antibabypille. Die sexuelle Zufriedenheit und das Selbswertgefühl werden mit der Vasektomie eher positiv bewertet.

Die Nebenwirkung für die Partnerin mit der dauerhaften Einnahme von Ovulationshemmern (Pille), wie die Bildung von Blutgerinnsel (Thrombose, einschließlich Hirnvenenthrombosen), Gewichtszunahme sowie Scheidentrockenheit werden mit der Sterilisation des Mannes vermieden.

Das Aufklärungsgespräch soll mindestens 24 Stunden vor den Eingriff stattfinden.

In einer persönlichen Konsultation mit Dr. Jundi, bevorzugt im Beisein der Lebenspartnerin, werden die Beweggründe evaluiert und gegebenenfalls alternative Methoden erörtert. Wünscht sich das Paar die Vasektomie als Verhütungsmethode und möchte trotzdem einen Ausweg offen halten, später ein Kind zu bekommen, bietet das Einfrieren der Spermien in einem Speziallabor eine gute Option. Die Kosten hierfür fallen separat an.

In derselben Sitzung wird eine gezielte Untersuchung vorgenommen und die Machbarkeit des Eingriffes in Lokalanästhesie stratifiziert.  Bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten wird empfohlen, den Eingriff in Sedoanalgesie oder in Narkose durchzuführen. 

Eine ausführliche Aufklärung zu den Operationsschritten, den Verhaltensregeln nach dem Eingriff sowie zu den möglichen Komplikationen runden die Erstkonsultation in der Urologie Metropolitan in Barsbüttel bei Dr. Jundi ab.

Entscheidet  sich der Mann für den Eingriff wird nach ausreichend Bedenkzeit ein Operationstermin vereinbart. Die Operation findet am Praxisstandort in Barsbüttel statt. Wir verfügen über einen modernen Eingriffstrakt mit Top- Ausstattung.

An einer geeigneten Stelle am Hodensack (Skrotum) wir die Haut mit einem kleinen Schnitt (ca. 5 mm) eröffnet. Hierin unterscheidet sich die klassische Vasektomie von der sog. Non-Scalpel Vasektomie. Während bei der klassischen Methode die Haut mithilfe eines Skalpells inzidiert wird, bedient sich die Non-Scalpel Methode eines Verfahrens, mit dem die elastische Skrotalhaut mit einer scharfen Klemme gespreizt oder mit Luftdruck gedehnt wird. Bei unserer innovativen Technik ist die Hautinzision nach dem Eingriff kaum erkennbar, die Samenleiter werden minimal traumatisiert, was das Schmerzempfinden während und nach dem Eingriff auf ein Minimum reduziert.

Wir konnten darüber hinaus auch die Menge an Lokalanästhetikum (Betäubungsmittel) auf nur ganz wenige Milliliter reduzieren, die mittels einer Mikronadel appliziert wird.

Aus dieser kleinen Öffnung werden die Samenleiter isoliert, hervorluxiert und über eine Strecke von 1-1,5 cm angeschnitten. Anschließend werden die Samenleiterenden ligiert und  zusätzlich mit einem Elektrokauter fulguriert. Das proximale Ende wird in einer Faszienschicht vergraben. Diese Methode stellt die sicherste Vorgehensweise zur Vermeidung einer Rekanalisation der Samenleiter im weiteren Verlauf dar.

Die Haut wird abschließend mit einem resorbierbaren Faden verschlossen. Dieser löst sich in der Regel nach 10-12 Tagen ab. Eine Fadenentfernung ist nicht erforderlich. Alternativ kann die Hautöffnung zugeklebt werden. Dies ist auch bei der Non-Scalpel Vasektomie möglich.

Dr. Jundi blickt auf eine langjährige Expertise zurück. Als Vasektomie- Experte ist er Mitglied des gleichnamigen Verbandes.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Urologenportal.

In der Urologie Metrorpolitan dauert der Eingriff, abhängig von den anatomischen Gegebenheiten, ca. 15 bis 20 Minuten. Für die Vorbereitung kommen ca. 15 Minuten hinzu und für die Nachbeobachtung weitere 15 Minuten. Kalkulieren Sie bitte am Tag des Eingriffes mit einem Aufenthalt in unserer Praxis von ca. einer Stunde.

Eine Wundkontrolle findet am nächsten Tag in der Urologie Metropolitan statt.

Körperliche Ruhe für 2-3 Tage. Sportliche Aktivitäten für eine Woche vermeiden. Wir empfehlen ebenfalls eine sexuelle Karenz für 7 Tage.

Ca. 4-6 Wochen nach dem Eingriff findet die erste Kontrolle des Ejakulates statt.

Eine zweite Erfolgskontrolle ist nach 3-4 Monaten erforderlich.

Erst wenn unter dem Mikroskop in beiden Kontrollen keine Spermien zu finden sind und der histologische Nachweis der Samenleiter beidseits erbracht ist, ist ca. 3 Monate nach dem Eingriff ein Geschlechtsverkehr ohne Verhütung möglich.

Vasektomie - ein kleiner ambulanter Eingriff

Die Vasektomie, auch Sterilisation beim Mann genannt, ist ein kleiner ambulanter

Eingriff, der in den meisten Fällen schmerzfrei unter Lokalbetäubung durchgeführt

werden kann.

Die Durchtrennung der Samenleiter beiderseits verhindert sicher und effektiv den Weitertransport von Samenzellen im Ejakulat. Die Menge des Ejakulates bleibt hierbei nahezu unverändert; 95% des Ejakulatvolumens besteht aus Seminalplasma, das von der Prostata und von den Samenblasen produziert wird.

Im Vergleich zu alternativen Methoden der Kontarazeption ist die Sterilisation beim Mann nach abgeschlossener Familienplanung sicherer, kostengünstiger und mit einer um 20-fach niedrigeren Morbidität (Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes) verbunden. ​

Nach dem Motto "Alles aus einer Hand" wird die Vasektomie in der Urologie Metropolitan im praxiseigenen hochmodernen Eingriffstrakt von Dr. Jundi durchgeführt.

Dr. Jundi blickt auf einen Erfahrungssatz von mehreren Hundert Vasektomien zurück.

Unsere Operationstechnik wurde stets weiterentwickelt und basiert auf eine fast 20-jährige Expertise in Exzellenzzentren; sie einigt die atraumatischen Vorteile der minimal-invasiven und der Non-Skalpell-Vasektomie mit einem Maß an höchster Sicherheit aller angewandten Techniken.

In den 80ern kursierten Berichte, die postulierten, Hinweise auf ein erhöhtes Prostatakrebsrisiko in Zusammenhang mit der Vasektomie entdeckt zu haben.

Die Ergebnisse der Harvard-Studie im Jahr 2014 konnten diese Behauptungen widerlegen. Mehr als 360.000 männliche Patienten wurden in dieser Studie prospektiv untersucht. Die Zusammenhänge seien trivial und nicht signifikant.

Zum selben Ergebnis kam ebenfalls  eine neue Studie an 85.000 europäischen Männern, die 15 Jahre lang beobachtet wurden (Journal of Clinical Oncology, 2017).

In einer kürzlich im Fachblatt „Journal of the National Cancer Institute“ publizierten dänischen Beobachtungsstudie wurde dem gegenüber eine höhere Rate an Prostatakrebs (15%) unter Männern nach Vasektomie festgestellt. Die Forscher analysierten nicht nur Daten zur Vasektomie, sondern auch Informationen über die Anzahl der Arztkonsultationen sowie die sozialökonomischen Verhältnisse, wie Schulbildung, Beruf oder Einkommen. Da die Forscher keine wissenschaftliche Erklärung für diese Beobachtung liefern konnten, wurde diese Feststellung mit der Tatsache in Zusammenhang gebracht, dass die vasektomierten Männer gesundheitsbewusst und vorsorglich agiert haben. Sie haben deutlich mehr ärztliche Konsultationen in Anspruch genommen, was sich mit der Feststellung widerspiegelt, dass unter den Männern nach Vasektomie 9 Prozent weniger Tumore in anderen Organsystemen zu finden war.

Vasektomieentschlossene Männer gelten als selbstbewusst; sie sind aus sozioökonomischer Sicht besser gestellt und fungieren als die besseren Problemlöser.

Kann die Vasektomie rückgängig gemacht werden?

Die Hoden bleiben nach der Vasektomie in ihrer Intaktheit erhalten. Sowohl die Spermienbildung als auch die Hormonbildung (Testosteron) bleiben unbeeinflusst. Sollte sich im weiteren Verlauf die Familienplanung doch ändern und wird ein Kinderwunsch beispielsweise mit einer neuen Partnerin geäußert, kann die Vasektomie rückgängig gemacht werden. Hierbei werden die Enden der Samenleiter mikrochirurgisch zusammengenäht (Vasovasostomie). In manchen Fällen und bei schwierigen Verhältnissen kann das eine Ende der Samenleiter direkt an den Nebenhodenkanälchen angenäht werden (Epidydimo- Vasostomie). Letzteres ist jedoch technisch aufwendiger.

Die Erfolgsraten der Refertilisation sind neben der Versiertheit des Operateurs und der verwendeten Technik auch vom zeitlichen Intervall zur Vasektomie (mehr oder weniger als 5 Jahre) und durch die Bildung von sogenannten Spermienantikörpern limitiert. Zudem ist die Refertilisierung (mikrochirurgische Wiederherstellung der Fruchtbarkeit) technisch aufwendig und kostenintensiv.

Wo wird die Vasektomie durchgeführt?

In der Urologie Metropolitan verfügen wir über einen hochmodernen Eingriffstrakt. Die Prozedur wird persönlich von Dr. Jundi in einer angenehmen Atmosphäre durchgeführt. Eine Überweisung in ein Krankenhaus oder eine weitere Vorstellung in einer kooperierenden Klinik entfällt.

Was unterscheidet die Non-Scalpel Vasektomie von der klassischen oder minimal-invasiven Methode?

Die Bezeichnung Non-Scalpel Vasektomie ist etwas irreführend. Bei allen Methoden wird die Haut eröffnet. In Bezug auf Wundheilung, Komplikationsraten und Schmerzempfinden gibt es kaum Unterschiede. Neben der Präferenz des Operateurs spielen auch die Wünsche des Patienten eine Rolle. Entscheidend ist jedoch, dass die Enden der Samenleiter in verschiedenen Gewebsschichten separiert werden, um eine frühe Rekanalisation zu vermeiden. Bei der in der Urologie Metropolitan verwendeten Technik werden die atraumatischen Vorteile mit den höchsten Sicherheitsaspekten aller verwendeten Techniken kombiniert. Wir bieten verschiedene Zugangswege an und respektieren Ihre Wünsche.

Was passiert nach der Vasektomie  mit den Spermien, die weiterhin im Hoden produziert werden?

Normalerweise werden die Spermien im Hoden produziert und im Nebenhoden zwischengelagert. Nach der Vasektomie und Durchtrennung der Samenleiter werden die Spermien im Nebenhoden enzymatisch abgebaut. Dieser Prozess läuft unbemerkt ab und verursacht keine Schmerzen.

Warum wird in der Urologie Metropolitan routinemäßig eine Histologie der abgeschnittenen Samenleiter angefordert?

Bei der Isolierung der Samenleiter verlässt sich der Urologe auf seinen Tastsinn. Es ist in der Literatur vorgekommen, dass anstelle der Samenleiter irrtümlich verkalkte Gefäßstränge isoliert wurden. Dieses Verfahren hat darüber hinaus einen versicherungstechnischen Hintergrund. Mit der mikroskopischen Untersuchung der Samenleiter von einem unabhängigen Referenzpathologen wird die Korrektheit und Sicherheit des Eingriffes dokumentiert.

Was kostet die Vasektomie in der Urologie Metropolitan?

Die Gesamtkosten belaufen sich je nach Aufwand und Narkoseart zwischen 500 und 700 Euro. Hierin sind enthalten:

  • Beratung und Untersuchungskosten in der Praxis Metropolitan in Barsbüttel

  • Kosten für die Operation und Narkose/Betäubung

  • Kosten für die Nachuntersuchungen

  • Kosten für die histologische Beurteilung der Samenleiter (Pathologe)

  • Kosten für die Ejakulatkontrollen.

 

Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung seitens der Krankenkassen. Die Sterilisation des Mannes zur Erreichung einer lebenslangen Unfruchtbarkeit ist keine kurative Leistung. Im Zuge der Gesundheitsreform seit dem 01.01.2004 werden die Kosten einer Sterilisation nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sondern sind vom Patienten selbst zu zahlen. Auch Privatversicherte müssen die Sterilisationskosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) selbst tragen. Bei medizinischer Indikation soll im Vorweg eine schriftliche Kostenzusage der Krankenkasse beantragt werden!

Urologie Metropolitan

DR. MED. MODAR JUNDI

Am Akku 9

22885 Barsbüttel

Zugelassen für sämtliche Krankenkassen.

praxis@urologie-metropolitan.de

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